BAC kritisiert verschenkte Zeit für Modernisierung

27.06.2017

Autor: BAC   |   Kategorie(n): BAC

Das Bündnis aktiver Clubmitglieder (BAC) kritisiert anlässlich der heutigen Pressemitteilung des 1. FC Nürnberg die vertanen Möglichkeiten einer notwendigen Satzungsreform des 1. FC Nürnberg.

Wiederholt hatte das BAC unter anderem eine Satzungsreform angeregt und seine Mitarbeit angeboten. Auch die dringend erforderliche Modernisierung von FCN-Fanshop und -Merchandising ist ein regelmäßiges Thema von Kritik des BAC. Insbesondere der Wahlmodus des Aufsichtsratsgremiums mit zu hoher Fluktuation und einer Art Dauer-Wahlkampf gehört für das BAC seit geraumer Zeit auf den Prüfstand. Obwohl dies in Gremien, aber auch gegenüber dem Vorstand und Aufsichtsrat mehrfach angesprochen worden war, wurde das Angebot zur Mitarbeit an einer Weiterentwicklung der Vereinsstrukturen nicht vertieft aufgegriffen.

Stattdessen hat sich die Vereinsführung durch das Festlegen auf das Ziel einer Ausgliederung der Profiabteilung in eine Kapitalgesellschaft verzettelt und wichtige Themen unbearbeitet gelassen.

Unverständnis ruft insoweit die Tatsache hervor, dass nun seitens der Vereinsführung mitgeteilt wurde, dass sich die angestrebte Rechtsformänderung hinsichtlich der Profiabteilung ohne Einbindung von Kapitalgebern nach einer “zentralen Prüfung” nicht rechne. Zweifel wurden daran bereits vor Monaten erhoben. Weshalb eine solches Ergebnis erst jetzt vorliegt nach Monaten einer Diskussion mit hohem Konfliktpotential und drohendem Reputationsverlust, erschließt sich nicht. Der Prozess der Prüfung einer Umwandlung wurde auch nicht etwa erst durch oder gar mit der Gründung der Arbeitsgruppe “e.V.olution” gestartet, wie der Verein selbst in der Mitgliederzeitschrift 2017 ausführte.

Nun wird ein wiederholter Kurswechsel in Sachen Ausgliederung vorgenommen, ohne Alternativen ernsthaft in Betracht zu ziehen. Dabei hat sich der bisherige Kurs als nachweislich falsch, nämlich nicht gangbar erwiesen.