Aufsichtsratswahl wird zur Farce: BAC fordert Schamel zum Rückzug auf

23.09.2014

Autor: admin   |   Kategorie(n): Aufsichtsrat, BAC, Fanszene

Die jüngsten Versuche des Aufsichtsratskandidaten Hanns-Thomas Schamel, offenkundig mit Unterstützung des amtierenden Aufsichtsrats Günther Koch, den künftigen Aufsichtsrat durch „Fraktionen“ in ein zerstrittenes Gremium umzufunktionieren und die Mitglieder des 1. FC Nürnberg in der anstehenden Jahreshauptversammlung in Lager zu spalten, werden von dem Bündnis aktiver Clubmitglieder (BAC) scharf kritisiert und mit größter Sorge beobachtet.

Schamel und Koch instrumentalisieren nun erneut die Süddeutsche Zeitung, um ihren Lagerwahlkampf zu führen. So etwas hat es beim 1. FC Nürnberg noch nicht gegeben. Während Herr Schamel etwas von „Pro Club 2020“ behauptet, von dem niemand weiß, was es ist, stellt sich bereits jetzt heraus, dass er die Öffentlichkeit offenkundig an der Nase herum führt.

In dem Beitrag „Meerrettichkönig plant die Revolution“ hieß es noch, er habe zwei bis drei Kandidaten für seine „Oppositionspartei“ (SZ). Aus dem neuerlichen Beitrag der SZ ist zu folgern, dass er seit Veröffentlichung der Wahlvorschläge offenbar versucht, weitere Kandidaten zu vereinnahmen. Und dies, ohne überhaupt bekannt zu geben, was „Pro Club 2020“ sein soll. Das will er offenkundig nicht bekannt geben, sondern die Mitgliederversammlung damit überraschen, damit sich diese nicht in Ruhe damit auseinandersetzen kann.

Mittlerweile erscheint es so, als ob die Kampagne Herrn Schamel aus den Händen gleitet. Wenn Herr Schamel via Süddeutscher Zeitung mitteilen lässt, es gäbe unter den Aufsichtsratsbewerbern „noch fünf Kandidaten, die ihre volle Unterstützung zugesagt haben, aber aus wahltaktischen Gründen alleine antreten”, fragt man sich, wie das noch mit seinem stets propagierten Leitbild in Einklang zu bringen sein soll. Eine derartige Strategie verfolgt ausschließlich, Misstrauen, Missgunst und eine völlige Verunsicherung der Mitglieder zu säen, um selbst „die Mehrheit“ zu erhalten. Das ist nicht „vereinsstärkend“ – wie es im Leitbild heißt -, sondern vereinsschädigend.

Wer soll denn da eigentlich noch wählbar sein für diejenigen, die für das ominöse “Pro Club 2020″ oder Herrn Schamel als erklärten Aufsichtsratsvorsitzenden nicht eintreten, wenn die Mitglieder nicht wissen, wer die „Geheimen 5“ sind? Zum Beispiel, weil sie es nicht in Ordnung fanden, dass Herr Schamel kürzlich erst die Brocken hingeworfen hat? Oder weil sie sich fragen, was Herr Schamel eigentlich macht, wenn er sich einmal nicht durchsetzen kann für den Fall seiner Wahl? Was antworten die „Geheimen 5“ eigentlich auf der Mitgliederversammlung, wenn sie gefragt werden, ob sie für Schamel oder Pro Club 2020 sind? Und darf man das dann glauben?

Was sind das überhaupt für Kandidaten, die sich aus „wahltaktischen“ Gründen nicht trauen, sich zu bekennen? Diese sollen einmal den verantwortungsvollen Posten eines Aufsichtsratsmitglieds übernehmen, obwohl sie sich nicht einmal den Mitgliedern gegenüber erklären?

Die Aufsichtsratswahl wird zur Farce.

Wie heißt es so schön in dem Leitbild, dessen Entstehung Herr Schamel sich ständig auf die Fahnen schreibt:

In der Club-Familie wird jedes Mitglied als Freund und Partner anerkannt und auch bei kritischer Meinung respektiert. Alle Cluberer arbeiten gemeinsam mit Willenskraft und Leidenschaft am großen Ziel künftiger sportlicher Erfolge.

Wir erleben im Moment das Gegenteil. Man kann streiten über die Frage, ob personelle Veränderungen erforderlich sind. Man kann streiten über falsche und richtige Entscheidungen. Man kann streiten über die Zukunft des Vereins. Aber das Schüren von Missgunst und das Schaffen von vermeintlichen Oppositionen und Fraktionen sind das Gegenteil einer gemeinsamen Zusammenarbeit.

Wir haben als BAC lange geschwiegen. Jetzt ist das Ende des Erträglichen erreicht. Das BAC gehört keinem Lager an – auch wenn das die Herren Schamel und Koch so suggerieren. Sondern es engagieren sich in ihm aktive, heterogen zusammengesetzte Clubmitglieder für eine positive Zukunft des Vereins. Um die ist uns Himmelangst. Es geht nicht um Bader, Woy, Wolf oder den Trainer. Sondern um eine Zerstörung der inneren Gemeinschaft der Mitglieder des 1. FC Nürnberg und eine Zerstrittenheit auf Jahre hinaus.

Wir fordern Herrn Schamel auf, seine Kandidatur zurückzunehmen.

3 Responses to “Aufsichtsratswahl wird zur Farce: BAC fordert Schamel zum Rückzug auf”

  1. Jahreshauptversammlung 2014 | Mein Blog says on :

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  2. JHV2014: Vorbericht | 1. FCN Nürnberg says on :

    […] BAC: Aufsichtsratswahl wird zur Farce: BAC fordert Schamel zum Rückzug auf […]

  3. JHV – Die Dritte « YA BASTA! – Das Magazin Nürnberger Fankultur says on :

    […] BAC-Homepage und Nürnberg-Fan-Blog. […]