Archiv für September, 2013

Aufruf zur Typisierung!

18. Sep. 2013

Aufruf zur Typisierung!

Auch wenn das Glubbschiff gerade durch etwas unruhigere Gewässer steuert und wir alle in Sorge um den weiteren Fahrtweg sind, sollten wir andere, wichtige Dinge keinesfalls aus dem Fokus verlieren!

Bei Arno Wolf, Scout des 1. FC Nürnberg, wurde erneut Leukämie diagnostiziert. Nun benötigt er eine Knochenmarkspende.

Arno Wolf

Quelle: www.fcn.de

Der 1. FC Nürnberg hat für das Heimspiel gegen Dortmund eine Möglichkeit geschaffen, sich typisieren zu lassen. Am Max Morlock Platz vorm Max Morlock Stadion wird ein Sanitätszelt des BRK (Bayerisches Rotes Kreuz) aufgebaut. Dort könnt ihr euch vor dem Spiel, in der Halbzeit oder nach dem Spiel Blut entnehmen lassen, welches verwendet wird, um euch zu typisieren und als Stammzellen-Spender in der Spenderdatei der AKB (Aktion Knochenmarkspende Bayern) zu registrieren.

Typisierung-Mannschaft1

Quelle: http://www.akb-germany.de/

Unsere Spieler sind bereits mit gutem Beispiel vorangegangen!

Bitte nutzt die Möglichkeit und lasst euch typisieren! Eure Stammzellen können Leben retten!

Voraussetzungen und weitere Infos auf der Homepage des 1. FC Nürnberg:

click

Print at home beim FCN nicht möglich?!

12. Sep. 2013

Die Vergabe und Bestellung von Eintrittskarten sind Themen, die jeden Fußballfan beschäftigen. Wie kriege ich meine Karte(n)? Wo kann ich diese bestellen und wo abholen?

Insofern ist es nicht ungewöhnlich, dass wir uns als Bündnis aktiver Clubmitglieder praktisch seit unserer Gründung regelmäßig mit diesen Fragen beschäftigen. Immer wieder kommt hierbei die Rede auf das sog. “Print at home“-Verfahren. Dieses Verfahren ermöglicht es, seine Eintrittskarte einfach selbst zu Hause auszudrucken – schließlich zählt bei modernen Einlassdrehkreuzen (wie etwa im Max-Morlock-Stadion) ohnehin nur der Barcode auf der Karte. Die Option, seine Eintrittskarte selbst zu Hause auszudrucken, ist heute bei fast jeder Veranstaltung Standard… eine Ausnahme bilden leider ausgerechnet die Heimspiele unseres Glubbs.

Print At Home

Quelle: Ticketmaster.com

In der Vergangenheit wurden wir immer wieder von Fans gefragt, warum es beim FCN kein Print-at-home-Verfahren gibt. So wäre es für Gäste aus dem Ausland, die regelmäßig FCN-Heimspiele besuchen, einfacher, sie könnten Ihre Karten ausdrucken und müssten nicht Stunden vor Spielbeginn am Stadion sein (ein Kartenversand ins Ausland ist aufgrund starker terminlicher Unzuverlässigkeiten der Zustellbetriebe grundsätzlich nicht vorgesehen). Auch bei fangeführten non-profit Kartentauschbörsen gab es Überlegungen, dies soweit zu automatisieren, dass man Spieleweise mit Barcodes seine Karte durch Print at home weiter geben kann. Und last but not least erreichten uns kurz nach Einführung der “Hinterlegungsgebühr für Selbstabholer” äußerst viele Bitten, doch mit dem Thema Print-at-home an den Verein heranzutreten.

Logo VGN

Mehrfach haben wir daraufhin die Einführung des Print-at-home-Verfahrens gegenüber Vereinsverantwortlichen thematisiert. Von Vereinsseite hieß es jedoch stets, dass sich die VGN hier querstelle. Als uns letzte Woche wieder eine Zuschrift dieses Thema betreffend erreichte, entschlossen wir uns, einfach mal direkt bei der VGN anzufragen. Die Antwort, die wir daraufhin erhielten, verwunderte uns über alle Maßen:

Sehr geehrte Damen und Herren des Bündnis aktiver Clubmitglieder,

wir haben innerhalb des VGN bereits mit den verschiedensten KombiTicket Partnern unsere “Print at home Ticket” Lösung umgesetzt (z.B. mit Messen, verschiedenen Kultureinrichtungen, der Oper, beim Entdeckerpass usw.). Wir sind auch gerne bereits dies gemeinsam mit dem FCN umzusetzen. Allerdings entscheidet immer der Veranstalter, welche Vertriebswege für den Verkauf der Eintrittskarten genutzt werden. Beim FCN gab es bisher keinen Wunsch in Richtung “Print at home”. Wir haben Ihre Mail aber zum Anlass genommen hier nochmals beim FCN nachzufragen.

Freundliche Grüße

Voller Spannung warten wir nun darauf, wie der Verein auf diese Aussage der VGN reagiert…

Leserbrief Stadioninnenraum-Komplettüberwachung

09. Sep. 2013

Hallo Glubberer,

das BAC hat in einem Leserbrief zu dem Thema Stadioninnenraum-Komplettüberwachung Stellung genommen.

Der Leserbrief wurde leider nicht veröffentlicht, wir möchten ihn Euch aber nicht vorenthalten:

 

Leserbrief zu folgendem Artikel vom 21.08.2013

FCN: Kamera-Überwachung für kompletten Stadioninnenraum

Weniger Zäune – Fans mit moderner Technik im Visier

Einen Artikel voller paradoxer Widersprüchlichkeiten hat sich ihr Herr Grewe da einfallen lassen. Nach der wohlfeilen und unbewiesenen Behauptung “Die Gewaltbereitschaft im Bundesligafußball nimmt zu” ergeht er sich einen Absatz lang darüber, dass “in jüngerer Vergangenheit die Ultras für kaum eine Enttäuschung gesorgt” hätten und die “Rückrunde der vergangenen Saison nahezu problemfrei” verlaufen sei. Ja, was denn nun?
Weil die Ultras so brav waren, wurden die Zäune vor den Stehplatzblöcken nun wieder zurückgebaut. Diese Maßnahme bezeichnet der für den Spielbetrieb zuständige Mann beim FCN, Daniel Kirchner, als “Vertrauensvorschuss”. Und weil er den Ultras so vertraut, ist nun “ein System von zwei mal 16 hochauflösenden Kameras” geplant. Schönes Vertrauen!

Da sich böse Buben aber auch woanders aufhalten könnten, kommen gleich alle Stadionbesucher in den Genuss der neuen Superoptik, die “den gesamten Stadioninnenraum permanent” abdecken soll, und zwar “von der Öffnung des Areals bis zur Schließung”. Trau keinem, der sich eine Eintrittskarte kauft!

Stellt sich allerdings die Frage, welche Straftaten eigentlich verhindert werden sollen? Pyrotechnik? Gab’s “daheim in jüngerer Zeit” von Seiten der FCN-Fans ohnehin nicht, teilt der Artikel mit. Ach so!
Aber was denn dann? War da bisher was?

Scheinbar wussten die “Besucher, die gerne einmal strafrechtlich in Erscheinung treten”, schon bisher, dass sie ständig abgefilmt werden. Na, dann scheint die alte Kameratechnik ja bestens ausgereicht zu haben!
Bleibt nur noch das Rätsel zu lösen, warum sich der FCN, der ansonsten mit dem Geld knausert, wo’s nur geht, “an den Kosten im sechsstelligen Bereich beteiligen” will. Schließlich ist er doch nur der Mieter und nicht der für die Ausstattung verantwortliche Betreiber des Stadions.

Weil es dem Verein außer um Prävention auch um die “Aufklärung von Straftaten” geht, sagt der Artikel. Aber die ist doch wohl immer noch Aufgabe der Strafverfolgungsbehörden, oder?
Um “vor möglichen Verbandsstrafen besser gefeit” zu sein, lautet ein anderes Argument. Vielleicht sollte man als Verein einmal den Mut aufbringen, gegenüber dem DFB die generelle Sinnhaftigkeit und Zulässigkeit dieser verschuldensunabhängigen Strafen zu hinterfragen, die elementaren Grundsätzen des deutschen Rechts widersprechen.