Archiv für Februar, 2013

Nachruf Otto Scheer

28. Feb. 2013

Nachruf

Otto Scheer ist heute Vormittag verstorben.

Otto war dem 1. FC Nürnberg fest verbunden, zeigte über mehrere Dekaden sehr großes Engagement und hielt die rot-schwarze Fahne in Oberfranken hoch.

Unser Beileid gilt den Hinterbliebenen, dem Bezirk 3 und seinem Fanclub ‚Wiesen und Umgebung

Otto, möge Dein rot-schwarzes Herz in Frieden ruhen!

Das Bündnis aktiver Clubmitglieder

Ein Interview mit ProFans

27. Feb. 2013

Hallo Glubberer!
Phillipp Markhardt - Pro Fanswie Ihr merkt, interviewen wir zur Zeit die verschiedensten Protagonisten rund um den deutschen Fußball. Wir sammeln Informationen aus allen Ecken und Enden zusammen, um diese dann für Euch aufbereitet hier präsentieren zu können. Unser neustes Interview haben wir mit Philipp Markhart von Pro Fans geführt – es kommt also tief aus der aktiven, bundesweiten Fanszene. Wir bedanken uns bei Philipp für die vielen Informationen und stellen Euch nachfolgend gerne das gesamte Interview zur Verfügung. Freuen würden wir uns auch, wenn Ihr unsere Artikel in sozialen Netzwerken und Foren teilt.

So, nun zum eigentlichen Interview:

Was ist ProFans? Wie setzt es sich zusammen? Was sind die Ziele?

ProFans ist eine überregionale Fanorganisation, die sich im Zuge der Proteste gegen die Spieltagszerstückelungen Anfang des Jahrtausends unter dem Namen Pro 15:30 gegründet hat. Allerdings hat man schnell gemerkt, dass es viel mehr Themen gibt, die Fans betreffen. Zum Beispiel Repression, die Kommerzialisierung im Allgemeinen, Materialverbote und so weiter. Daher hat man sich irgendwann entschieden, den Namen in ProFans zu ändern, um nicht nur auf Proteste gegen Anstoßzeiten reduziert zu werden. Derzeit sind etwa 50 aktive Fangruppen – nicht nur Ultras – dort vertreten. ProFans ist ein Bündnis, in dem von jeder Gruppe ein oder mehrere Abgesandte der jeweiligen Gruppen mitarbeiten. Die Koordination der Aktionen übernimmt das Büro, ansonsten sind aber alle gleichberechtigt.

Wie klappt es eigentlich, dass Fans unterschiedlicher Vereine, die sich nicht ganz grün sind, dann am “Runden Tisch” plötzlich zusammenarbeiten? War es am Anfang schwer für einige, über ihren Schatten zu springen oder überwog schon zu Beginn der Wille, die Gemeinsamkeiten bzw. gemeinsamen Ziele voranzutreiben?

Ich muss zugeben, dass ich nicht seit Gründung von ProFans bzw. Pro 15:30 dabei war. Wobei ganz zu Beginn das Ganze sowieso noch über das alte Stadionweltforum koordiniert wurde. Als man sich dann das erste Mal traf, das muss auch mal gesagt werden, gab es ja auch noch lange nicht so verbissene Rivalitäten zwischen einzelnen Gruppen. Zwar war man sich nicht ganz grün, aber diese dogmatischen Feindschaften, die es heute teils gibt, die waren damals noch nicht so ausgeprägt. Zudem ging es zum Einen immer noch um ein gemeinsames Anliegen, dass die Rivalitäten überwog.

Wie wichtig ist es, dass sich auch die Fans zu Interessengemeinschaften zusammenschließen?

Wie wichtig Interessensgemeinschaften sind, hat meiner Meinung nach das Aktionsbündnis 12:12 verdeutlicht.

 Wenn alle an einem Strang ziehen und ihre Kräfte bündeln, dann sind die Verantwortlichen zum Handeln gezwungen. Das ist meines Erachtens auch die Quintessenz aus den Protesten.

Beim FCN sitzen zwei von der MV gewählte “Basisvertreter” im Aufsichtsrat. Wird sowas auch bei ProFans beachtet? Wie ist deine Meinung zu Fans in den Gremien der Vereine?

Das wird natürlich positiv gesehen. Die vertrackte Situation mit all den Einschränkungen und Verboten resultiert schließlich nur daraus, dass an den Schalthebeln Leute sitzen, die sich zumindest in den letzten 30 Jahren keine Eintrittskarte selbst kaufen mussten. Leute, die von Fankultur und Faninteressen absolut keine Ahnung haben können und zum Teil vielleicht auch nicht wollen. Das ist sowohl bei den Verbänden als auch in den Vereinen so. Insofern begrüßen wir natürlich Interessenvertreter bzw. „Fanexperten“ in Vereinsgremien. I

Frank Willmann hat im Tagesspiegel die Frage aufgeworfen ‚Wem gehört der Fussball?‘. Was meinst Du dazu?

Ideell gesehen gehört er all denen, die ihn lieben und leben. Und zwar frei von kommerziellen Interessen. Realistisch gesehen gehört er derzeit leider denen, die das große Geld haben. Sprich diejenigen, die ihn sponsern und diejenigen, die sich mit den Sponsorengeldern die Taschen voll machen. Sie schalten und walten. Leider (noch?) ohne uns Fans großartig zu berücksichtigen. Für sie gelten dann auch andere Regeln als für uns kleine Leute. Nehmen wir ein Beispiel: Deine Tapete mit der Aufschrift „Max-Morlock-Stadion“ nehmen sie Dir am Eingang ab, weil sie brennbar ist. Fünf Meter weiter wird die Stadionzeitung verkauft. Die ist zwar auch brennbar, aber die Sponsoren des FCN präsentieren sich darin und haben dafür viel Geld bezahlt. Du hingegen hast 10 Euro für den Stehplatz hingelegt. Und deshalb bleibt Deine Tapete draußen. Und vielleicht deshalb, weil der Inhalt dem Glubb nicht zusagt.

Es gab nun Treffen von Fans und DFL. Wart ihr daran beteiligt? Wenn ja, wie lief das ab? Was erwartest Du Dir von solchen Treffen? Informative Gespräche auf Augenhöhe oder sogar Mitwirken an Entscheidungen?

Ja, es waren auch Vertreter von ProFans anwesend. Ich allerdings nicht. Es gab ja erst ein Gespräch hierzu – das nächste folgt im März -, dieses war aber wohl erst einmal ein gegenseitiges Beschnuppern und Abtasten bzw. ein gegenseitiges „Verständnis für die jeweiligen Standpunkte aufbauen. Der Eindruck, der erweckt wurde, war der, dass Gespräche auf Augenhöhe stattfinden sollen und die Fans in Entscheidungen eingebunden werden sollen. Inwieweit das dann auch passiert, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Ich glaube, dass es hier für eine Prognose (losgelöst von den schlechten Erfahrungen der Vergangenheit) noch zu früh ist.

Zuletzt noch etwas, das mich auch persönlich sehr interessiert. Du hast an dem Buch ‘Kinder der Westkurve’ mitgearbeitet. Wie lange hat das gedauert von der Idee bis zum fertigen Buch und wie war das als Du das Buch zum ersten Mal in Händen gehalten hast?

Insgesamt haben wir knapp vier Jahre daran gearbeitet, weil wir halt alle „Feierabendautoren“ waren. Sprich: Arbeit ging immer vor. Also konnte nur abends und am Wochenende (soweit der HSV nicht spielte) daran gewerkelt werden. Als dann das Buch vorlag, war das natürlich ne starke Sache. Denn auch, wenn wir daran nicht reich werden, haben wir doch unserem Verein, seiner Fanszene und uns selbst ein Denkmal gesetzt. Und das war eigentlich das Wichtigste.

 

Wir bedanken uns abschließend nochmals bei Philipp Markhart, aber auch bei allen anderen, die sich Tag für Tag in anstrengender ehrenamtlicher Arbeit für uns und unsere Rechte engagieren! Danke für all Eure Arbeit und Euren Einsatz!

klickt mal rein unter http://www.profans.de

Interview mit DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig

22. Feb. 2013

Hallo Glubberer,

Mitte Januar veranstaltete die Deutsche Akademie der Fußballkultur eine Podiumsdiskussion zum Thema “Sicheres Stadionerlebnis”. Am Rande dieser Veranstaltung hatten wir die Gelegenheit mit Andreas Rettig, dem neuen Geschäftsführer der Deutschen Fußballliga (DFL), zu sprechen. Das folgende Interview ist das Ergebnis dieses Gesprächs:

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1. Es scheint sich ja nun ein Dialog in Gang zu setzen, was ja sehr begrüßenswert ist. Wir sind natürlich neugierig wie Sie sich diesen Dialog vorstellen. Werden Dinge weiterhin entschieden und dann auf den gemeinsamen Treffen kommuniziert oder reden Sie vorher mit den Fans und lassen Punkte in Ihren Entscheidungen einfließen? Ersteres würde die Position derer schwächen, die auf Dialog und friedlichen Protest setzen und einen Dialog ad absurdum führen. Wie soll dieser Dialog in Zukunft aussehen?

A.R.: Zunächst ist es wichtig noch einmal klar festzuhalten, dass es Dialogplattformen gab und gibt zum Beispiel bei der AG-Fanbelange, der KOS oder auch im Rahmen der Regionalkonferenzen, die gerade sehr erfolgreich zu Ende gegangen sind. Darüber hinaus ist der intensive Austausch vor Ort, das heißt zwischen den Clubs und ihren organisierten Fans, ein ganz zentraler Punkt des Dialogs. Hier leisten viele Clubs sehr gute Arbeit.

Fest steht aber auch, dass es Entscheidungen gibt, welche die in der Verantwortung stehenden Personen fällen müssen, da es auch um Haftungsfragen und entsprechende Risiken geht. Und fest steht außerdem: Über die Themen Gewalt, Pyrotechnik und Rassismus wird es keine Gespräche geben.

 

2. Es gab aber im Rahmen der Debatte um Pyrotechnik schon mal einen Dialog. Der wurde dann allerdings einseitig abrupt beendet. Kann so etwas wieder passieren oder setzen Sie, auch wenn es mal schwierig wird, eher auf Kontinuität?

A.R.: Dialoge wird es auch in Zukunft weiterhin geben – wie gesagt allerdings nicht zum Thema Pyrotechnik.

 

3. Die DFL hat in ihrer Stellungnahme zur Mitgliederversammlung vom 12.12.2012 folgendes mitgeteilt: “Darüber hinaus wurden [im ursprünglichen Papier] aber auch eigene, im Abschlussbericht der Task Force Sicherheit nicht explizit genannte Vorschläge entwickelt, so z.B. die stärkere Einbeziehung der Expertise von Ligaverband und Clubs in die Arbeit des DFB-Kontrollausschusses, die Erweiterung des Handlungsrahmens der Rechtsorgane des DFB, um den Besonderheiten des jeweiligen Einzelfalls besser Rechnung tragen zu können, sowie in Sportgerichtsverfahren die stärkere Berücksichtigung der Bemühungen des Clubs, Täter zu identifizieren, und die stärkere Fokussierung auf mit dem Club erörterte Maßnahmen zur Prävention.”  
– Diese sollten jedoch nicht zur Abstimmung gestellt werden und wurden auch nicht explizit abgestimmt. Sie wurden aber auch nicht zurückgenommen.
– Werden die Vorschläge weiter verfolgt?
– Wenn ja, in welcher Form? Wer sind die Empfänger der Vorschläge?

A.R.: Der angesprochene Punkt ist im Rahmen von Antrag Nr. 15 durch die Mitglieder des Ligaverbandes beschlossen worden. Der Vorstand des Ligaverbandes hat dadurch den Auftrag erhalten, die Änderungen zusammen mit dem DFB zu erarbeiten. Beschließen kann jedoch nur der DFB-Bundestag, weil es sich um Änderungen der DFB-Satzung bzw. der DFB-Rechts- und Verfahrensordnung handelt.

 

4. Zielt Antrag Nr. 15 i.V.m. S. 25 – 27 des ursprünglichen Papiers darauf ab, den Vereinen Auflagen und Weisungen durch die DFB-Sportgerichtsbarkeit zu konkreten Formen künftiger Kontrollen (bspw. auch Ganz-Körperkontrollen, Beschränkung von Kontingenten, Umlegung von Verbandsstrafen, Kollektivstrafen) beispielsweise in Form von Bewährungsauflagen zu erteilen?

A.R.: Nein.

 

5. Fordert die DFL weiterhin beschleunigte Verfahren der Justiz, Auskünfte der Polizei über laufende Ermittlungsverfahren etc.?

A.R.: Langwierige juristische Verfahren in der Folge von Straftaten im Zusammenhang mit Fußballspielen sind aus unserer Sicht nicht zielführend. Eine konsequente und täterorientierte Aufklärung steht für uns im Vordergrund – und zwar je schneller desto besser.

 

6. Maßnahmen wie Stadionverbote und Platzsperren für Auswärtsfans haben sich nicht bewährt bzw. lassen sich nur unter hohem Aufwand durchführen, warum werden sie trotzdem weiter verfolgt? Zeigt das nicht auch eine Art Hilflosigkeit, weil man nicht weiß, wie man mit den „sogenannten Fans“ umgehen soll?

 

A.R.: Wie gesagt: Die täterorientierte Aufklärung steht für uns im Vordergrund, so lassen sich Kollektiv-Strafen vermeiden. Letztlich sind dies aber Fragen, die der DFB-Kontrollausschuss bzw. das DFB-Sportgericht beantworten muss. Diese Gremien stehen diesbezüglich in der Verantwortung.

 

7. Bei der Podiumsdiskussion hier in Nürnberg wurde auch die Polizeistrategie angesprochen und Hannover lobenswert erwähnt. Inwieweit hat hier die DFL Einflussmöglichkeiten?

A.R.: Polizei und Ordnungskräfte stehen in einem engen Austausch mit den Verantwortlichen vor Ort. Die Einsatzplanungen für ein Spiel beginnen bereits Wochen im Voraus. Grundsätzlich steht es uns aber nicht zu, die Arbeit von ausgebildeten Polizisten in Frage zu stellen.

 

8. Durch die Aufregung um das Sicherheitspapier sind andere wichtige Sachen etwas in den Hintergrund getreten, aber nichtsdestotrotz bewegen sie uns Fans genauso.
Bei 1860 München nimmt der Investor Einfluss auf Personalentscheidungen, indem er die Ablösung des bisherigen Präsidenten fordert  und einen Trainer nach seinen Wunschvorstellungen installieren wollte.
Bei einem anderen Verein wurde ein Spieler gegen den Willen des Trainers verkauft.
Wolfsburg hat anscheinend unendlich Geld für Spielereinkäufe.
Wie sieht die DFL diese Vorgänge? Wird 50 + 1 langsam ausgehöhlt?

A.R.: Nein. Auch im Falle des TSV 1860 München hat sich die 50+1-Regel bewährt. 50+1 gehört zur deutschen Fußball-Kultur ebenso wie Stehplätze und der Kernspieltag am Samstag um 15:30 Uhr.

 

9. Ein Verein mit viel Geld wirbt in der Winterpause einem Tabellennachbarn mit weniger Geld den Trainer ab. Ist das eine Art Wettbewerbsverzerrung und wäre es nicht sinnvoll, einen Wechsel von Schlüsselpersonal innerhalb einer Saison zu untersagen?

A.R.: Ich bin ein großer Befürworter von Demokratie und einem selbst bestimmten Leben. Dazu gehört für mich auch die freie Wahl des Arbeitsplatzes. Dieses Grundrecht bei der Jobwahl des Trainers oder Managers zu beschneiden, sehe ich kritisch.

 

10. Die zerfledderten Spieltage mit den unterschiedlichen Anstoßzeiten sind vielen Fans ein Dorn im Auge, vor allem wenn Spiele wie Bremen – Nürnberg oder Nürnberg – Hamburg auf einen Sonntag gelegt werden. Könnte man hier nicht den Fans entgegen kommen und Spiele mit größeren Entfernungen an Samstagen stattfinden lassen?

A.R.: In der Bundesliga ist der Kernspieltag nach wie vor am Samstag. An einem Regel-Spieltag mit neun Begegnungen sprechen wir von drei Tagen und fünf Anstoßzeiten. In der Bundesliga gibt es weder Spiele am Vormittag noch um 22.00 Uhr, wie es beispielsweise in Spanien der Fall ist. Samstags werden fünf Partien zeitgleich um 15:30 Uhr ausgetragen.

Die zeitgenaue Terminierung hängt von sehr vielen Parametern ab. Beispielsweise gibt es Regeln, die die in den internationalen Wettbewerben vertretenen Clubs betreffen, sich aber unmittelbar auf alle Clubs auswirken. Darüber hinaus ist es auch wichtig, die Anforderungen der Polizei zu berücksichtigen. Sie können mir glauben: Wir versuchen allen – in Absprache mit den Clubs insbesondere auch denen der Fans – bestmöglich gerecht zu werden. Vor den genannten Hintergründen wird es aber immer auch mal wieder auch zu einzelnen Härtefällen kommen.

 

11. Stadien werden auf dem Acker gebaut (man bekommt so nichts mehr von der Stadt mit), Spieler bleiben nur noch wenige Jahre bei einem Verein, alles wird vermarktet und der Fußball wird zum Event.
Müssen wir uns von dem Fußball, den wir kennen verabschieden und wohin geht der Weg?

A.R.: Die vielen modernen Stadien, die wir heute haben, sind ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Attraktivität der gesamten Liga und für jeden einzelnen Club – und übrigens, speziell im Hinblick auf Sicherheits- und Komfortaspekte, auch für die Fans. Dabei gilt es, Werte und Traditionen zu bewahren und sich auf dieser Basis für die Zukunft aufzustellen. Denn für mich ist ein Bundesliga-Spiel immer noch ein Bundesliga-Spiel. Natürlich kann man darüber diskutieren, ob jeder Eckball einen eigenen Presenter haben muss. Das entscheiden am Ende aber die Verantwortlichen der Clubs.

 

12. Beim 1. FC Nürnberg sitzen zwei gewählte Fanvertreter im Aufsichtsrat, ohne dass es großartige Skandale gibt. Wie sieht das der Geschäftsführer der DFL, dass Fans mitreden, ja sogar mitbestimmen wollen?

A.R.: Das sind Entscheidungen, die die Clubs bzw. deren Mitglieder treffen. Wichtig ist aus meiner Sicht, dass sich alle in den Dienst der Sache stellen.

Wir bedanken uns auf diesem Wege nochmals recht herzlich bei Herrn Rettig! Außerdem weisen wir – wie mit den Verantwortlichen der DFL vereinbart – ausdrücklich darauf hin, dass das Interview nur als Ganzes zitiert werden darf und dass ein solches Interview in diesem Umfang ein Einzelfall bleiben wird!