Archiv für Oktober, 2011

Danke für Euer Vertrauen!

10. Okt. 2011

Liebe Clubfans,

an dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Euch dafür bedanken, dass ihr unserem Kandidaten Chris Ehrenberg Euer Vertrauen ausgesprochen und ihn in den Aufsichtsrat des 1. FCN gewählt habt! Von den rund 715 anwesenden Mitgliedern haben gestern Abend 502 ihr Kreuz bei “Ehrenberg für’s Ehrenamt” gemacht, was in der Endabrechnung immerhin für den “vierten Platz” reichte.

In diesem Zusammenhang möchten wir uns ganz besonders auch bei all denen bedanken, die uns im Vorfeld der Wahl unterstützt haben; insbesondere gilt unser Dank den Machern von Faszination Nordkurve sowie den drei großen Fanorganisationen Ultras Nürnberg 1994, Supporters Club Nürnberg und dem Fanverband, die allesamt hinter Chris’ Kandidatur standen. Read the rest of this entry »

Chat mit Chris Ehrenberg

06. Okt. 2011

Liebe Clubfans,

am heutigen Freitag (07. Oktober 2011) habt Ihr die Möglichkeit, auf direktem Wege mit unserem Kandidaten Chris Ehrenberg zu kommunizieren.

Er wird Euch zwischen 18 und 19 Uhr unter folgender Adresse zur Verfügung stehen:

http://chat.glubbforum.de
(
Eine Registrierung ist nicht erforderlich).

Nutzt diese Chance und erfahrt mehr über den Aufsichtsratskandidaten Chris Ehrenberg.

Interview mit Peter Schmitt

05. Okt. 2011

Zusätzliche Wahlempfehlung des BAC: Peter Schmitt

Schulterschluss der Generationen

In vielen gemeinsamen Gesprächen haben wir, das BAC, Peter Schmitt als einen Menschen kennengelernt, der mit Leib und Seele für jene Ideale eintritt, die sich auch das BAC auf die Fahnen geschrieben hat: Er bekennt sich seit frühester Kindheit zu unserem Verein, hat ihm  – im Gegensatz zu manch anderem – auch in schweren Zeiten seine Unterstützung nicht versagt und ist nunmehr seit sieben Jahren geachtetes, aber auch kritisch-denkendes Aufsichtsratsmitglied. Für ihn ist der FCN und dessen Tradition eine Herzensangelegenheit oder, wie er selbst sagt, seine zweite Familie.

Wir vom BAC würden uns freuen, wenn Ihr nicht nur Chris Ehrenberg, sondern auch Peter Schmitt Euer Vertrauen aussprechen und ihm eine Eurer sechs Wählerstimmen geben würdet!

Interview mit Peter Schmitt

Das Bündnis aktiver Clubmitglieder hat Peter Schmitt einige Fragen gestellt.
Hier findet ihr das Interview:

Lieber Herr Schmitt, bitte stellen Sie sich kurz vor:

Ich wurde am 24. Oktober 1941 geboren und bin nun seit sieben Jahren im Aufsichtsrat des 1. FC Nürnberg. Davor war ich  bereits viele Jahre im Vereinsbeirat aktiv. Mein Onkel war Club-Legende Seppl Schmitt, der zwischen 1926 bis 1948 605 Mal im Club-Trikot auflief und 1948 Deutscher Meister wurde. Ich selbst kam 1953 zum 1. FCN und habe in dieser Zeit alle Schüler- und Jugendmannschaften durchlaufen.

Sie betonen immer, dass der 1. FC Nürnberg für Sie wie eine (zweite) Familie sei. Woher kommt diese Verbundenheit?

Wenn man in einer Familie aufwächst, die seit 90 Jahren Mitglied beim Club ist und auch sportliche Erfolge mit dem Club gefeiert hat, wird einem der Club in die Wiege gelegt. Ich bin im „alten Zabo“ aufgewachsen, habe seit 1953 dort Fußball gespielt und fast meine ganze Freizeit verbracht. Durch das persönliche Kennenlernen von Fußballgrößen wie Heiner Stuhlfauth, Max Morlock und Roland Wabra wurde dies für mich eine zweite Heimat und eine zweite Familie. Ich verdanke dieser damaligen Club-Familie, die auch aus anderen Sportarten wie Leichtathletik, Schwimmen, Boxen und Tennis bestand, sehr viel und dies hat meinen ganzen Lebensweg geprägt. Dies habe ich meiner Tochter genauso weitergegeben und sie lebt den Clubgedanken wie Ihr Vater.

Im Gegensatz zu manch anderem haben Sie den Glubb auch und gerade in harten Zeiten unterstützt. Bitte erzählen Sie uns etwas darüber:

Der Club war noch nie ein reicher Verein und hat auch früher immer viele Unterstützer gehabt. Dieser Unterstützergedanke war in mir tief verankert. Als der Club den bitteren Gang in die Regionalliga antreten musste und mein Berufsweg im bayrischen Lotto sich nach oben entwickelte, war die Zeit gekommen, „Danke!“ zu sagen  und den Club zu unterstützen. Diese Geschäftsbeziehung dauert bis heute und hat alle stürmischen Zeiten überstanden.

Sie sind schon ja schon seit Jahren in verschiedenen Gremien beim FCN tätig. Können Sie uns als „alter Hase“ kurz sagen, wie sich unser „junge Hupfer“ Ralf Peisl als Aufsichtsrat so macht?

Als „Club-Urgestein“ habe ich schon einiges erlebt. Kandidaten, die sich nur selbst am Nächsten waren oder nur für ihre Eigendarstellung zuständig waren, aber auch aufrichtige Cluberer wie zum Beispiel den jungen Kollegen Ralf Peisl. Ich bin ehrlich, ich war skeptisch bei seiner Wahl. Aber er hat mich durch seine ehrliche und aufrichtige Mitarbeit überzeugt. Er weiß, was durchsetzbar ist. Er kann  zuhören und nimmt auch Ratschläge an. Es wäre schön, ihn noch ein paar Jahre im Aufsichtsrat begleiten zu dürfen.

Wie kam dann letztlich der Kontakt zum Bündnis aktiver Clubmitglieder (BAC) zustande und wie beurteilen Sie die Arbeit des BAC?

Der Kontakt zum BAC kam auf meinen Wunsch über Ralf Peisl zustande. Ich wollte seine Freunde kennen lernen, um mir einen Eindruck zu verschaffen. Ein Treffen mit Chris Ehrenberg und Ralf Peisl hat mich überzeugt, diesen Kontakt zu vertiefen. Es kam zu einem weiteren Treffen mit mehreren BAC-Mitgliedern, welches absolut konstruktiv war. All diese Freunde stehen mit beiden Beinen im Leben und haben das Clubherz am rechten Fleck. Sie stellen ihr privates Leben in den Dienst des Clubs und das hat mich überzeugt!

Das BAC setzt sich ja unter anderem dafür ein, dass der Einfluss der Mitglieder- und Fanbasis nicht immer mehr auf Kosten von Wirtschaftsinteressen zurückgedrängt wird. Wie bewerten Sie die zunehmende Kommerzialisierung des Fußballs?

Können Sie sich ein Fußballspiel ohne Fans im Stadion vorstellen? Das ist doch das Salz in der Suppe. Ohne Fans stirbt der Fußball. Also werden die Fans immer der wichtigste Bestandteil des Fußballs sein. Ein Sponsoring ohne Fans ist nicht möglich, auch nicht im TV-Bereich.

Um erfolgreich Fußball zu spielen, braucht man auch die finanzielle Unterstützung der Wirtschaft. Beide sind aufeinander angewiesen – keiner sollte sich auf Kosten des anderen profilieren. Ein Satz muss immer gelten: Sinnvoller Kommerz JA – Übernahme NIEMALS. Hier muss ein Riegel vorgeschoben werden.

Vorausgesetzt, Sie und Chris werden am Sonntag (wieder-)gewählt: Welche Ideen wollen Sie gemeinsam mit ihm und Ralf Peisl in der kommenden Amtszeit vorantreiben?

Sollte ich wirklich wieder- und Chris Ehrenberg neu in den Aufsichtsrat gewählt werden, möchte ich diese beiden jungen Aufsichtsratsmitglieder mit Rat & Tat unterstützen. Wie in meinen vorhergehenden Ausführungen soll die totale Kommerzialisierung des Fußballs bei unserem Club verhindert werden. Visionen von einem clubeigenen Stadion unabhängig von einer fremden Betreibergesellschaft wäre ein lohnendes Ziel zu kämpfen. Der Club muss weiterhin ein Traditionsverein bleiben und darf nie in eine finanzielle Abhängigkeit  geraten.

Herr Schmitt, herzlichen Dank für das Gespräch und viel Erfolg für Sonntag.