Aufsichtratswahlen 2014

27.09.2014

Autor: admin   |   Kategorie(n): BAC

Wie viele schon gelesen haben, steht unser Aufsichtsrat Chris Ehrenberg aus völlig nachvollziehbaren Gründen bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des 1. FC Nürnberg leider nicht zur Wahl. Wir bedauern das sehr. Chris, wir danken Dir für Deinen aufopferungsvollen Einsatz und wünschen Dir nur das Beste. Möge Deine Liebe für den Verein nicht verblassen und unsere Freundschaft fortdauern!

Das Projekt „Pro Club 2020“ erweist sich dagegen immer deutlicher als heiße Luft. Es handelt sich um das einsame Projekt von Hanns-Thomas Schamel und Günther Koch. Das angeblich bereits bestehende „Konzeptteam” aus honorigen Unterstützern gab es in dieser Form nie, händeringend sucht „Pro Club 2020“ vielmehr nach x-beliebigen Unterstützern aus dem Kreis der Aufsichtsratskandidaten. Wer glaubt, mit den Selbstdarstellern Koch und Schamel gemeinsam eine Fraktion zum Wohle des Vereins bilden zu können, wird böse erwachen. Der skurrile Auftritt von Günther Koch am Donnerstagmorgen auf dem Club-Gelände zeigt wieder einmal deutlich, dass es an einem Grundverständnis für verantwortungsvolle Gremienarbeit fehlt. Weder war eine Aufsichtsratssitzung anberaumt worden, noch sprach sich Koch mit seinen AR-Kollegen hinsichtlich einer öffentlichen Erklärung ab. Und dass ein Angestellter eines Vereins – was Bader selbstverständlich ist – gar nicht „zurücktreten“ kann, weiß Günther Koch offenbar auch nicht.

Das BAC hat sich aufgrund der aktuellen Entwicklungen dazu entschlossen, für diese Versammlung auf eine ausdrückliche Wahlempfehlung zu verzichten. Selbstverständlich haben wir uns intensiv mit den Kandidaturen beschäftigt und unsere Meinung gebildet. Wer sich hierüber mit uns austauschen möchte, kann uns jederzeit gerne ansprechen – ob persönlich im Stadion oder per Email.

Es gilt vor allem, endlich wieder Ordnung in den Verein zu bringen. Ob es mit oder ohne Bader/Woy weitergehen kann, hat der neu aufgestellte Aufsichtsrat nach sachlicher Diskussion zu entscheiden. Aufsichtsräte, die ihr eigenes Süppchen kochen, helfen dem Verein nicht, sondern schaden ihm!

Aufsichtsratswahl wird zur Farce: BAC fordert Schamel zum Rückzug auf

23.09.2014

Autor: admin   |   Kategorie(n): Aufsichtsrat, BAC, Fanszene

Die jüngsten Versuche des Aufsichtsratskandidaten Hanns-Thomas Schamel, offenkundig mit Unterstützung des amtierenden Aufsichtsrats Günther Koch, den künftigen Aufsichtsrat durch „Fraktionen“ in ein zerstrittenes Gremium umzufunktionieren und die Mitglieder des 1. FC Nürnberg in der anstehenden Jahreshauptversammlung in Lager zu spalten, werden von dem Bündnis aktiver Clubmitglieder (BAC) scharf kritisiert und mit größter Sorge beobachtet.

Schamel und Koch instrumentalisieren nun erneut die Süddeutsche Zeitung, um ihren Lagerwahlkampf zu führen. So etwas hat es beim 1. FC Nürnberg noch nicht gegeben. Während Herr Schamel etwas von „Pro Club 2020“ behauptet, von dem niemand weiß, was es ist, stellt sich bereits jetzt heraus, dass er die Öffentlichkeit offenkundig an der Nase herum führt.

In dem Beitrag „Meerrettichkönig plant die Revolution“ hieß es noch, er habe zwei bis drei Kandidaten für seine „Oppositionspartei“ (SZ). Aus dem neuerlichen Beitrag der SZ ist zu folgern, dass er seit Veröffentlichung der Wahlvorschläge offenbar versucht, weitere Kandidaten zu vereinnahmen. Und dies, ohne überhaupt bekannt zu geben, was „Pro Club 2020“ sein soll. Das will er offenkundig nicht bekannt geben, sondern die Mitgliederversammlung damit überraschen, damit sich diese nicht in Ruhe damit auseinandersetzen kann.

Mittlerweile erscheint es so, als ob die Kampagne Herrn Schamel aus den Händen gleitet. Wenn Herr Schamel via Süddeutscher Zeitung mitteilen lässt, es gäbe unter den Aufsichtsratsbewerbern „noch fünf Kandidaten, die ihre volle Unterstützung zugesagt haben, aber aus wahltaktischen Gründen alleine antreten”, fragt man sich, wie das noch mit seinem stets propagierten Leitbild in Einklang zu bringen sein soll. Eine derartige Strategie verfolgt ausschließlich, Misstrauen, Missgunst und eine völlige Verunsicherung der Mitglieder zu säen, um selbst „die Mehrheit“ zu erhalten. Das ist nicht „vereinsstärkend“ – wie es im Leitbild heißt -, sondern vereinsschädigend.

Wer soll denn da eigentlich noch wählbar sein für diejenigen, die für das ominöse “Pro Club 2020″ oder Herrn Schamel als erklärten Aufsichtsratsvorsitzenden nicht eintreten, wenn die Mitglieder nicht wissen, wer die „Geheimen 5“ sind? Zum Beispiel, weil sie es nicht in Ordnung fanden, dass Herr Schamel kürzlich erst die Brocken hingeworfen hat? Oder weil sie sich fragen, was Herr Schamel eigentlich macht, wenn er sich einmal nicht durchsetzen kann für den Fall seiner Wahl? Was antworten die „Geheimen 5“ eigentlich auf der Mitgliederversammlung, wenn sie gefragt werden, ob sie für Schamel oder Pro Club 2020 sind? Und darf man das dann glauben?

Was sind das überhaupt für Kandidaten, die sich aus „wahltaktischen“ Gründen nicht trauen, sich zu bekennen? Diese sollen einmal den verantwortungsvollen Posten eines Aufsichtsratsmitglieds übernehmen, obwohl sie sich nicht einmal den Mitgliedern gegenüber erklären?

Die Aufsichtsratswahl wird zur Farce.

Wie heißt es so schön in dem Leitbild, dessen Entstehung Herr Schamel sich ständig auf die Fahnen schreibt:

In der Club-Familie wird jedes Mitglied als Freund und Partner anerkannt und auch bei kritischer Meinung respektiert. Alle Cluberer arbeiten gemeinsam mit Willenskraft und Leidenschaft am großen Ziel künftiger sportlicher Erfolge.

Wir erleben im Moment das Gegenteil. Man kann streiten über die Frage, ob personelle Veränderungen erforderlich sind. Man kann streiten über falsche und richtige Entscheidungen. Man kann streiten über die Zukunft des Vereins. Aber das Schüren von Missgunst und das Schaffen von vermeintlichen Oppositionen und Fraktionen sind das Gegenteil einer gemeinsamen Zusammenarbeit.

Wir haben als BAC lange geschwiegen. Jetzt ist das Ende des Erträglichen erreicht. Das BAC gehört keinem Lager an – auch wenn das die Herren Schamel und Koch so suggerieren. Sondern es engagieren sich in ihm aktive, heterogen zusammengesetzte Clubmitglieder für eine positive Zukunft des Vereins. Um die ist uns Himmelangst. Es geht nicht um Bader, Woy, Wolf oder den Trainer. Sondern um eine Zerstörung der inneren Gemeinschaft der Mitglieder des 1. FC Nürnberg und eine Zerstrittenheit auf Jahre hinaus.

Wir fordern Herrn Schamel auf, seine Kandidatur zurückzunehmen.

Hinweise zu den Satzungsänderungsanträgen „Vereinsfarbe“

23.09.2014

Autor: admin   |   Kategorie(n): BAC

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des 1. FC Nürnberg wird über Satzungsänderungsanträge hinsichtlich der Vereinsfarben abgestimmt. Dies ist erforderlich, da der in den letzten Jahren veränderte Vereinsauftritt nicht mit dem Inhalt der Satzung in Einklang zu bringen war. Da zwei unterschiedliche Anträge vorliegt, erläutern wir diese:

Antrag 1:
Die Satzungskommission hat einen Änderungsantrag entwickelt, der einerseits versucht, die Tradition zu bewahren, andererseits das „weinrot“ als Club-Rot festschreibt. Demnach wird festgehalten, dass die Gründungsfarben rot-weiß sind und die Traditionsfarben rot-schwarz. Der Auftritt ist in beiden Varianten (rot-weiß/rot-schwarz) zulässig, allerdings darf nur noch das Weinrot (nun festgeschrieben als Club-Rot) verwendet werden.
Für die Mitglieder ist daher bei der Abstimmung zu beachten: Bei Antrag 1 verschwindet die Gründungsfarbe klassisches Rot aus der Satzung und es ist nur noch die Verwendung von weinrot zulässig ist.

Antrag 2:
Es ist ein weiterer Änderungsantrag eingegangen. Dieser definiert die Gründungsfarben (klassisches rot – weiß) und die Traditionsfarben (weinrot-schwarz) genauer und nimmt die jeweilige HKS/RAL-Bezeichnung auf. Darüber hinaus definiert dieser Änderungsvorschlag, dass auf der Spielkleidung keine weiteren Farbvarianten zulässig sind (z.B. FCN-Logo auf blauem Hintergrund) – einzige Ausnahme: weißes FCN-Logo auf schwarzer Kleidung. Nach diesem Antrag sind künftig sowohl die Verwendung von Weinrot (= Club-Rot) als auch der Gründungsfarbe klassisches Rot zulässig.
Für die Mitglieder ist daher bei der Abstimmung zu beachten: Bei Antrag 2 bleiben die Gründungsfarben „klassisch rot“-weiß und Traditionsfarben „weinrot-schwarz“ bestehen, wobei sie künftig beide verwendet werden können, also der Vereinsauftritt in beiden Farbvarianten zulässig ist. Die Gründungsfarbe klassisches Rot verschwindet so nicht aus der Satzung.