Ein paar knappe Worte zum Derby

22. Dez. 2011

    von Stich

Liebe Clubfans, in den letzten Stunden haben uns – verständlicherweise – einige Mails erreicht, in denen die Ereignisse rund um’s Derby Thema waren. Gerade weil im Augenblick die Telefone allerorts kaum stillstehen und bei allen die Maileingangsordner überquellen, wollen wir zu diesem Zeitpunkt keine eigene Stellungnahme zu diesem Thema an die Öffentlichkeit bringen:
Worauf Ihr Euch aber verlassen könnt, ist, dass Eure Aufsichtsräte Ralf Peisl und Chris Ehrenberg sowohl mit den handelnden Personen beim FCN, als auch mit einer Reihe von Fanvertretern im ständigen Austausch stehen und alles daran setzen, den Schaden sowohl für den Verein als auch für die Fanszene unseres Glubbs so gering wie möglich zu halten!

Andere haben sich ja bereits zum Thema geäußert: So meinte Herr Woy, im „Platzsturm“ der 120 (zumeist recht jungen) Glubbfans einen kriegsähnlichen Zustand erblickt zu haben; Oliver Fritsch von der Zeit erkannte in dem „Lauf der Zigarettenbürschle“ hingegen „eine der stärkeren Offensivszenen der Nürnberger an diesem Abend.“ Da das BAC in seinen Reihen zwei Berufssoldaten hat, werden wir in Kürze direkt nachfragen, ob es um Mazār-i Scharif ähnlich zugeht wie auf der Tartanbahn unseres Stadions. Die IG Zukunft ist auf jeden Fall anderer Meinung als unser Finanzvorstand und widerspricht diesem heftig.

Besonders positiv ist uns übrigens die offizielle Stellungnahme auf fcn.de aufgefallen: Mit kühlen Kopf und in enger Zusammenarbeit mit den Polizeibehörden will man diejenigen zur Rechenschaft ziehen, die nachweislich „ein Fehlverhalten oder eine Straftat begangen haben.“ Pauschalurteile wird es „von Seiten des 1. FCN […]keine […] geben.“ Gut so!

Um sich seine eigene Meinung bilden zu können, ist man in einer Demokratie bekanntermaßen wesentlich auf die Verlässlichkeit der Presse angewiesen. Dass diese nicht immer gegeben ist, sei unseren Lesern an dieser Stelle auch noch einmal ins Gedächtnis gerufen. Angenommen also, ein Reporter fragt einen Vereinsrepräsentanten nach seiner Meinung zum „Platzsturm“ und dieser antwortet: „Tut mir leid. Dazu kann ich Ihnen nichts sagen, weil ich vom Spiel unserer Mannschaft dermaßen frustriert war, dass ich (wie etliche tausend anderer Glubbfans auch) mit dem Abpfiff das Stadion verlassen und die Ereignisse erst später am Rande mit bekommen habe“, dann wird man kaum erwarten, dass man am nächsten Tag so etwas in der Zeitung (siehe unten, S. 2.) liest. Folglich können wir auch nicht beurteilen, ob unser hochgeschätzter Freund und Kollege Günther Koch dies hier (siehe unten, S. 1.) wirklich so gesagt und gemeint hat – wir waren auf jeden Fall… äähhhm… irritiert.

Nicht vergessen werden sollte an dieser Stelle, dass es vergangenen Dienstag eigentlich um ein Fußballspiel gegen einen Verein aus einer benachbarten Kleinstadt östlich von Veitsbronn (zur genaueren Orientierung: kurz vor Seukendorf) ging. Unsere Mannschaft wurde ob ihrer „Leistung“ zu recht heftig kritisiert, wobei Uli Digmayer von der NZ zweifelsohne den passenden Kommentar geliefert hat: „Nur zur Erinnerung: Es war kein vorweihnachtlicher Benefizkick, sondern ein Achtelfinale im DFB-Pokal, der Gegner hieß nicht etwa FSV Frankfurt, sondern Fürth. Wer hier persönliche Motivationsprobleme verrät, sollte vielleicht über eine berufliche Neuorientierung nachdenken.“

So bleibt uns letzten Endes nur, Euch ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest zu wünschen! Hoffen wir, dass unsere Jungs in der Rückrunde auf dem Platz ein ähnlich tolles Feuerwerk zünden wie die Kurve vor Spielbeginn.

Und denkt dran: Der Glubb is a Depp – aber ich moch’nern!

Danke für Euer Vertrauen!

10. Okt. 2011

    von BAC-Infomelder

Liebe Clubfans,

an dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Euch dafür bedanken, dass ihr unserem Kandidaten Chris Ehrenberg Euer Vertrauen ausgesprochen und ihn in den Aufsichtsrat des 1. FCN gewählt habt! Von den rund 715 anwesenden Mitgliedern haben gestern Abend 502 ihr Kreuz bei “Ehrenberg für’s Ehrenamt” gemacht, was in der Endabrechnung immerhin für den “vierten Platz” reichte.

In diesem Zusammenhang möchten wir uns ganz besonders auch bei all denen bedanken, die uns im Vorfeld der Wahl unterstützt haben; insbesondere gilt unser Dank den Machern von Faszination Nordkurve sowie den drei großen Fanorganisationen Ultras Nürnberg 1994, Supporters Club Nürnberg und dem Fanverband, die allesamt hinter Chris’ Kandidatur standen.

Darüber hinaus möchten wir auf diesem Wege den anderen Kandidaten gratulieren, die neu- bzw. wiedergewählt wurden, wobei wir uns natürlich ganz besonders darüber freuen, dass auch Peter Schmitt und Günther Koch in den Aufsichtsrat eingezogen sind! Wir wünschen den Neu-Aufsichtsräten alles Gute für die kommenden Aufgaben und freuen uns auf eine kritisch-konstruktive Zusammenarbeit!


Hier noch ein paar Links rund um die gestrige JHV und die Aufsichtsratswahl:

Wie gewohnt, werden wir auch zur diesjährigen JHV im Messezentrum eine Bildergalerie ins Netz stellen. Schaut doch einfach in ein paar Tagen wieder rein.

Koch, Ehrenberg und Peisl

Chat mit Chris Ehrenberg

06. Okt. 2011

    von BAC-Infomelder

Liebe Clubfans,

am heutigen Freitag (07. Oktober 2011) habt Ihr die Möglichkeit, auf direktem Wege mit unserem Kandidaten Chris Ehrenberg zu kommunizieren.

Er wird Euch zwischen 18 und 19 Uhr unter folgender Adresse zur Verfügung stehen:

http://chat.glubbforum.de
(
Eine Registrierung ist nicht erforderlich).

Nutzt diese Chance und erfahrt mehr über den Aufsichtsratskandidaten Chris Ehrenberg.

Interview mit Peter Schmitt

05. Okt. 2011

    von admin

Zusätzliche Wahlempfehlung des BAC: Peter Schmitt

Schulterschluss der Generationen

In vielen gemeinsamen Gesprächen haben wir, das BAC, Peter Schmitt als einen Menschen kennengelernt, der mit Leib und Seele für jene Ideale eintritt, die sich auch das BAC auf die Fahnen geschrieben hat: Er bekennt sich seit frühester Kindheit zu unserem Verein, hat ihm  – im Gegensatz zu manch anderem – auch in schweren Zeiten seine Unterstützung nicht versagt und ist nunmehr seit sieben Jahren geachtetes, aber auch kritisch-denkendes Aufsichtsratsmitglied. Für ihn ist der FCN und dessen Tradition eine Herzensangelegenheit oder, wie er selbst sagt, seine zweite Familie.

Wir vom BAC würden uns freuen, wenn Ihr nicht nur Chris Ehrenberg, sondern auch Peter Schmitt Euer Vertrauen aussprechen und ihm eine Eurer sechs Wählerstimmen geben würdet!

Interview mit Peter Schmitt

Das Bündnis aktiver Clubmitglieder hat Peter Schmitt einige Fragen gestellt.
Hier findet ihr das Interview:

Lieber Herr Schmitt, bitte stellen Sie sich kurz vor:

Ich wurde am 24. Oktober 1941 geboren und bin nun seit sieben Jahren im Aufsichtsrat des 1. FC Nürnberg. Davor war ich  bereits viele Jahre im Vereinsbeirat aktiv. Mein Onkel war Club-Legende Seppl Schmitt, der zwischen 1926 bis 1948 605 Mal im Club-Trikot auflief und 1948 Deutscher Meister wurde. Ich selbst kam 1953 zum 1. FCN und habe in dieser Zeit alle Schüler- und Jugendmannschaften durchlaufen.

Sie betonen immer, dass der 1. FC Nürnberg für Sie wie eine (zweite) Familie sei. Woher kommt diese Verbundenheit?

Wenn man in einer Familie aufwächst, die seit 90 Jahren Mitglied beim Club ist und auch sportliche Erfolge mit dem Club gefeiert hat, wird einem der Club in die Wiege gelegt. Ich bin im „alten Zabo“ aufgewachsen, habe seit 1953 dort Fußball gespielt und fast meine ganze Freizeit verbracht. Durch das persönliche Kennenlernen von Fußballgrößen wie Heiner Stuhlfauth, Max Morlock und Roland Wabra wurde dies für mich eine zweite Heimat und eine zweite Familie. Ich verdanke dieser damaligen Club-Familie, die auch aus anderen Sportarten wie Leichtathletik, Schwimmen, Boxen und Tennis bestand, sehr viel und dies hat meinen ganzen Lebensweg geprägt. Dies habe ich meiner Tochter genauso weitergegeben und sie lebt den Clubgedanken wie Ihr Vater.

Im Gegensatz zu manch anderem haben Sie den Glubb auch und gerade in harten Zeiten unterstützt. Bitte erzählen Sie uns etwas darüber:

Der Club war noch nie ein reicher Verein und hat auch früher immer viele Unterstützer gehabt. Dieser Unterstützergedanke war in mir tief verankert. Als der Club den bitteren Gang in die Regionalliga antreten musste und mein Berufsweg im bayrischen Lotto sich nach oben entwickelte, war die Zeit gekommen, „Danke!“ zu sagen  und den Club zu unterstützen. Diese Geschäftsbeziehung dauert bis heute und hat alle stürmischen Zeiten überstanden.

Sie sind schon ja schon seit Jahren in verschiedenen Gremien beim FCN tätig. Können Sie uns als „alter Hase“ kurz sagen, wie sich unser „junge Hupfer“ Ralf Peisl als Aufsichtsrat so macht?

Als „Club-Urgestein“ habe ich schon einiges erlebt. Kandidaten, die sich nur selbst am Nächsten waren oder nur für ihre Eigendarstellung zuständig waren, aber auch aufrichtige Cluberer wie zum Beispiel den jungen Kollegen Ralf Peisl. Ich bin ehrlich, ich war skeptisch bei seiner Wahl. Aber er hat mich durch seine ehrliche und aufrichtige Mitarbeit überzeugt. Er weiß, was durchsetzbar ist. Er kann  zuhören und nimmt auch Ratschläge an. Es wäre schön, ihn noch ein paar Jahre im Aufsichtsrat begleiten zu dürfen.

Wie kam dann letztlich der Kontakt zum Bündnis aktiver Clubmitglieder (BAC) zustande und wie beurteilen Sie die Arbeit des BAC?

Der Kontakt zum BAC kam auf meinen Wunsch über Ralf Peisl zustande. Ich wollte seine Freunde kennen lernen, um mir einen Eindruck zu verschaffen. Ein Treffen mit Chris Ehrenberg und Ralf Peisl hat mich überzeugt, diesen Kontakt zu vertiefen. Es kam zu einem weiteren Treffen mit mehreren BAC-Mitgliedern, welches absolut konstruktiv war. All diese Freunde stehen mit beiden Beinen im Leben und haben das Clubherz am rechten Fleck. Sie stellen ihr privates Leben in den Dienst des Clubs und das hat mich überzeugt!

Das BAC setzt sich ja unter anderem dafür ein, dass der Einfluss der Mitglieder- und Fanbasis nicht immer mehr auf Kosten von Wirtschaftsinteressen zurückgedrängt wird. Wie bewerten Sie die zunehmende Kommerzialisierung des Fußballs?

Können Sie sich ein Fußballspiel ohne Fans im Stadion vorstellen? Das ist doch das Salz in der Suppe. Ohne Fans stirbt der Fußball. Also werden die Fans immer der wichtigste Bestandteil des Fußballs sein. Ein Sponsoring ohne Fans ist nicht möglich, auch nicht im TV-Bereich.

Um erfolgreich Fußball zu spielen, braucht man auch die finanzielle Unterstützung der Wirtschaft. Beide sind aufeinander angewiesen – keiner sollte sich auf Kosten des anderen profilieren. Ein Satz muss immer gelten: Sinnvoller Kommerz JA – Übernahme NIEMALS. Hier muss ein Riegel vorgeschoben werden.

Vorausgesetzt, Sie und Chris werden am Sonntag (wieder-)gewählt: Welche Ideen wollen Sie gemeinsam mit ihm und Ralf Peisl in der kommenden Amtszeit vorantreiben?

Sollte ich wirklich wieder- und Chris Ehrenberg neu in den Aufsichtsrat gewählt werden, möchte ich diese beiden jungen Aufsichtsratsmitglieder mit Rat & Tat unterstützen. Wie in meinen vorhergehenden Ausführungen soll die totale Kommerzialisierung des Fußballs bei unserem Club verhindert werden. Visionen von einem clubeigenen Stadion unabhängig von einer fremden Betreibergesellschaft wäre ein lohnendes Ziel zu kämpfen. Der Club muss weiterhin ein Traditionsverein bleiben und darf nie in eine finanzielle Abhängigkeit  geraten.

Herr Schmitt, herzlichen Dank für das Gespräch und viel Erfolg für Sonntag.

Wahlspezial: Videointerview mit Chris

02. Okt. 2011

    von BAC-Infomelder

Chris Ehrenberg in den Medien

28. Sep. 2011

    von BAC-Infomelder

Liebe Clubfans,

wenn Ihr mehr über Chris Ehrenberg, unseren Kandidaten für die kommende Aufsichtsratswahl, erfahren wollt, möchten wir Euch auf zwei Medientermine aufmerksam machen:

  • Heute Abend (Mittwoch, den 28.09.2011) ist Chris in der Sendung Kurvenfunk auf Radio Z zu Gast. Die Sendung wird ab 18.00 Uhr auf der Frequenz 95,8 MHz ausgestrahlt und ist wenig später auch im Internet als Aufzeichnung verfügbar.
  • Außerdem hat Chris den Jungs und Mädels von Ya Basta!, dem Magazin für Nürnberger Fankultur, Rede und Antwort gestanden. Das 88 Seiten starke Heft erhaltet ihr beim Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 für 2,00 € an den Verkaufsstellen von Ultras Nürnberg im Stadion.

Darüber hinaus dürft Ihr Euch auch noch auf ein – nennen wir’s mal – Wahlspezial mit Chris freuen; mehr hierzu in wenigen Tagen auf unserer Internetseite.

Konstruktive Gespräche mit Aramark

18. Aug. 2011

    von BAC-Infomelder

Liebe Glubb-Fans, an dieser Stelle wollen wir Euch ein kleines “Update” geben, was eigentlich aus unserere großen Fan-Umfrage geworden ist.

Zunächst einmal gab es vor wenigen Wochen, wie angekündigt, ein Treffen mit zwei Vertretern der Firma Aramark. Seitens des 1. FC Nürnberg waren neben unserem Mann im Aufsichtsrat, Ralf Peisl, der für Finanzen und Verwaltung zuständige Vorstand Ralf Woy sowie Aufsichtsratmitglied Fritz Stahlmann anwesend. In dem mehr als zweistündigen Gespräch kam explizit auch unsere Umfrage zur Sprache, wobei an dieser Stelle hervorzuheben ist, dass sich beiden Repräsentanten des Bewirtungsunternehmens bereits im Vorfeld des Treffens mit dieser befasst hatten – Ihr seht, liebe Glubberer, Einsatz lohnt sich! Zu den Ergebnissen:

  • Immer wieder wurde in der Fanumfrage bemängelt, dass die Max-Morlock-Stube als Treffpunkt und – insbesondere im Winter – Möglichkeit, sich kurz einmal aufzuwärmen, weggefallen ist. Die Firma Aramark hat bereits signalisiert, dass sie sich dieses Problems annehmen und eine neue Ausweichmöglichkeit schaffen will. Sobald die angedachte Lösung spruchreif ist, werdet ihr dies sicherlich aus der Tagespresse bzw. auf der Seite des FCN erfahren können. Für uns ist in diesem Zusammenhang entscheidend, dass seitens der Verantwortlichen ein Problembewusstsein entstanden ist und nun aktiv nach einer Lösung gesucht wird – sehr gut!
  • Auch der oft kritisierte Punkt der langen Wartezeiten an den Ständen wurde angesprochen und auch hier versprach die Firma, sich um dieses Anliegen kümmern zu wollen. So wurden weitere Schanktische oder vermehrtes “Vorzapfen” im Vorfeld der Stoßzeiten angedacht.
  • Ganz besonders gefreut haben wir uns darüber, dass das Problem der – aus unserer und Fansicht – zu hohen Getränkepreise angesprochen wurde und bereits ein kleiner, aber merklicher Erfolg erzielt werden konnte. Wie ihr vielleicht beim Spiel gegen Hannover 96 gemerkt habt, wurde der Preis für Wasser (erfreulicherweise seit neuesten übrigens Mineral- statt Tafelwasser) auf Ralfs Vorschlag hin deutlich gesenkt und liegt nun bei 3,00 €. Uns ist natürlich auch klar, dass selbst dieser Preis  für einen halben Liter Wasser immer noch recht ordentlich ist, aber vergleicht das neue Angebot bei der nächsten Auswärtsfahrt mal bewusst mit dem, was ihr in anderen Stadien für das günstigste Getränk löhnen müsst… Außerdem sollte man sich darüber im Klaren sein, dass insbesondere die Polizei gar nicht begeistert wäre, wenn die Halbe Bier auch im Stadion allzu günstig verkauft würde. Gerade in Hinblick auf Familien freuen wir uns auf jeden Fall, dass ein Schritt in die richtige Richtung gegangen wurde und dass es fortan ein nicht-alkohlisches, zuckerfreies Getränk zu einem annehmbaren Preis gibt!

Zu guter Letzt sei an dieser Stelle den Verantwortlichen von Aramark nicht nur dafür gedankt, dass sie sich gegenüber unseren Vorschlägen äußerst interessiert gezeigt haben, sondern natürlich vor allem dafür, dass einer der Vorschläge direkt umgesetzt wurde! Ebenso gedankt sei Herrn Woy, der Ralf – und damit uns und Euch – inhaltlich unterstützt hat.

Und ansonsten? Wie ihr eventuell bereits gemerkt habt, wurden zwei weitere Punkte, die innerhalb der Umfrage oft angesprochen wurden, inzwischen von den Verantwortlichen angegangen:

  • Seit nun mehr rund sechs Wochen läuft die große Kampagne des FCN zur Werbung neuer Mitglieder. Innerhalb der Aktion Werde jetzt Mitglied! konnten bereits fast 1.000 neue Vereinsmitglieder gewonnen werden. Wir von BAC freuen uns natürlich sehr darüber, dass die Verantwortlichen, was diesen Punkt betrifft, endlich handeln und unterstützen die Aktion somit in vollen Umfang – gut gemacht, FCN!
  • Innerhalb unserer großen Fanumfrage haben viele Fans, die in der Südkurve, etwa im Familienblock, beheimatet sind, von Problemen mit Gästefans berichtet. Seitens der Verantwortlichen war zu hören, dass dieses Problem in der Winterpause angegangen werden soll: Geplant sind verschiedene Baumaßnahmen sowie die Verlegung des im Oberrang beheimateten Gästeblocks in den Unterrang. Auch in diesem Punkt wollen wir Euch bitten, zu gegebener Zeit auf die Homepage des FCN zu schauen.

Soweit das Neuste von unserer Seite; wenn ihr weitere Fragen, Anregungen oder Kritik (auch an uns) habt, seid Ihr herzlich eingeladen, diese über unser Kontaktformular loszuwerden!

Auswertung der Fanumfrage

17. Mai. 2011

    von Stich

Hallo Glubberer!

Wie viele von Euch wissen, haben wir im Frühjahr diesen Jahres unter dem Titel „Was läuft gut beim 1. FC Nürnberg, was schlecht?“ eine große Fanumfrage durchgeführt. In der Zeit vom 03.03. bis 10.04.2011 konntet Ihr über unsere Internetseite www.clubmitglieder.com, per Mail oder direkt im Stadion (FCN-St. Pauli, FCN-Werder Bremen und FCN-München) an uns herantreten und Eure Meinung zum Stadion, zu Fanartikel und vielem mehr loswerden. Mehrere hundert Fans haben sich auf die ein oder andere Weise an der Umfrage beteiligt. Dafür ein ganz herzliches Dankeschön!

Nun dürfen wir Euch eine Zusammenfassung der Ergebnisse präsentieren.

Zuerst zu den positiven Aspekten:

Das Sicherheitspersonal wurde bis auf wenige Ausnahmen durchwegs positiv erwähnt, die Freundlichkeit wurde gelobt ebenso die Kompetenz. Weiter so!

Viel Lob und Anerkennung gab es natürlich auch für unsere erste Mannschaft: die gerade zu Ende gehende Saison 2010/11 hat den Glubberern einfach Spaß gemacht! Diesem Lob schließen wir uns gerne an. Hoffen wir, dass die Mannschaft auch in der nächsten Saison mit unserer Unterstützung eine ähnlich tolle Leistung wie in dieser Saison abliefern kann! Auf geht’s Nürnberg!

Ebenfalls wurde sehr oft positiv hervorgehoben, dass die Verantwortlichen des 1. FC Nürnberg die hier vorliegende Meinungsumfrage überhaupt auf dem Gelände des Stadions zugelassen haben. Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals recht herzlich beim Verein! Es ist nicht selbstverständlich, dass man einer so breiten Öffentlichkeit die Chance einräumt, völlig frei die eigene Meinung und Kritik zu äußern.

Nun zu den Punkten, die negativ bewertet wurden:


Bewirtschaftung / Catering und Getränke im Allgemeinen:

Wie beim Blick auf das Diagramm sofort deutlich wird, wurde innerhalb unserer Umfrage zuallererst die Stadiongastronomie, das sog. „Catering“, kritisiert. Eine Vielzahl der Fans bemängelte die viel zu hohen Getränkepreise, die oftmals nur mäßige Qualität der Speisen und Getränke sowie die langen Wartezeiten an den Verkaufsständen. Die Anhänger haben also das Gefühl, dass ihnen das zuständige Unternehmen (die Firma ARAMARK) schlechte Qualität und schlechten Service zu deutlich überteuerten Preisen anbietet. Als einzig positiver Punkt wurde in diesem Zusammenhang die Vielfalt des Angebots angeführt.

Natürlich haben wir überlegt, was wir als B.A.C. tun können, damit das Cateringangebot im Stadion verbessert wird. So haben wir beispielsweise zur Fanszene des HSV Kontakt aufgenommen, da auch im Neuen Volkspark das Catering von Aramark durchgeführt wird. Erstaunlicherweise waren die Hamburger Fans sehr zufrieden mit dem Unternehmen und konnten unsere Erfahrungen nicht teilen.

Natürlich werden wir versuchen, uns möglicht bald mit den Verantwortlichen von Aramark zusammenzusetzen. Innerhalb dieses Gesprächs wollen die Ergebnisse unserer Umfrage vorlegen und erfragen, wie sich die hohen Preise zusammensetzen und wie sich die langen Schlangen erklären lassen. Vielleicht findet sich ja sogar eine Lösung für das ein oder andere Problem, wenn wir einfach mal aus Fansicht erklären, wo der Schuh drückt. Der Verein hat übrigens ebenfalls reagiert: In Kürze werden sich die Verantwortlichen des FCN mit den Vertretern des Unternehmens zusammensetzen. Selbstverständlich ist auch unser Mann, Ralf Peisl, an diesen Gesprächen beteiligt.

Ähnlich oft wie die Bewirtschaftung wurde kritisiert, dass es nahezu unmöglich ist, selbst Getränke zu den Heimspielen mitzubringen. Die aktuelle Regelung besagt, dass das „Mitführen von eigenen und mitgebrachten Getränken […] nur in TetraPak-Verpackungen bis zu einer Größe von 0,5 l pro Person erlaubt“ ist (Stadionordnung §4). Insbesondere Familien, die mit Kindern zum Club fahren, kritisieren (auch in Hinblick auf die aktuellen Getränkepreise), dass die erlaubte Menge von nur 500 ml Flüssigkeit pro Person deutlich zu gering sei. Ebenso wurde das Beharren auf der Verpackungsform „Tetrapak“ negativ bewertet, schließlich seien PET-Flaschen heute deutlich verbreiteter und – zumindest was die mit 25 Ct bepfandeten Flaschen anbetrifft – nicht schwerer als TetraPak-Kartons. Ein zusätzliches Sicherheitsrisiko (Wurfgeschosse) sei folglich nicht gegeben. Darüber hinaus beschwerten sich v. a. viele ältere Club-Fans, dass ihnen untersagt werde, im Winter Thermoskannen mitzubringen.

Wir werden dieses Problem an den Sicherheitsverantwortlichen weitertragen, mit Ihm diskutieren und Euch das Ergebnis mitteilen.

Stadion allgemein:

An zweiter Stelle befindet sich der Sammelpunkt „Stadion“. Hier wurde all das zusammengefasst, was mit Einlass, Eintrittskarten, Blockgröße, Max Morlock-Stube, etc. zu tun hat.

So wurde überraschend oft bemängelt, dass die Max Morlock-Stube geschlossen und zum Service-Center umgebaut wurde. Dieser Treff, obwohl erst wenige Jahre alt, war für sehr viele Fans zur Institution geworden, sei es um kurz vor Spielbeginn in gemütlicher Atmosphäre mit Bekannten zu quatschen oder sei es um sich im Winter aufzuwärmen. Auch die Spielberichte wurden nach Abpfiff dort immer von vielen Glubberern verfolgt. Warum also musste die Stadionkneipe einem Service Center weichen? Und warum gibt es bis dato keine (uns bekannten) Planungen für eine ähnliche Alternative?

Ein weiteres Thema, das besonders häufig den Unmut der Anhängerschaft hervorruft, ist das sog. Ticketing des 1. FCN, also all das, was mit der Abgabe von Eintrittskarten zu tun hat.
Vor allem für auswärtige Fans ist es völlig unverständlich, warum es beim Glubb kein „Print at home“-Verfahren gibt. Die Fans wünschen sich, dass – ähnlich zum Fahrkartenverkauf bei der Deutschen Bahn oder der VAG – die Möglichkeit geschaffen wird, Karten, die online erworben werden, bequem daheim auszudrucken; schließlich geht es beim Stadioneinlass nur noch nur um den Strichcode auf der Karte.
Auf diese Weise würde man sich gleich die lästigen und – völlig zu Recht – oftmals angeprangerten zwei Euro „Hinterlegungsgebühr“ für im Service Center abzuholende Karten sparen. Diese fragwürdige Gebühr muss entweder besser begründet bzw. erklärt oder aber abgeschafft werden! Für Selbstabholer dürfen keine Zusatzgebühren anfallen!
Außerdem sollte es Dauerkartenbesitzern ermöglicht werden, bei zusätzlichen Spielen (DFB-Pokal, Relegation etc.), ihre Plastikkarte per Überweisung des Eintrittspreises für diese Partien freizuschalten. Durch den Einsatz solcher „Self-Service Technologies“ könnte sich der FCN Personalkosten und die Fans Zeit und Nerven sparen.

Bemängelt wurden außerdem die hohen Topspiel-Zuschläge, die bei Heimspielen gegen (vermeintlich) besonders interessante Gegner fällig werden. Zwar fordern die Fans keinesfalls, diese Spiele wie „normale“ Spiele zu behandeln, schlagen aber eine Alternative zu plumpen Preisaufschlägen vor, nämlich sog. „Ticket Pakete“: Beispielsweise wurde angeregt, dass Eintrittskarten für die Partie gegen die „roten Münchner“ nur dann erworben werden können, wenn zeitgleich Karten für zwei weitere Heimspiele abgenommen werden. Dies hätte den Vorteil, dass gleich drei statt einem Heimspiel ausverkauft wären.
Grundsätzlich sähen es die Anhänger gerne, wenn Restkarten für nicht ausverkaufte Spiele an Nürnberger Schulen und Jugendeinrichtungen verteilt würden. Gerade in Hinblick auf die Akquise neuer Fans erscheint uns dieser Vorschlag als äußerst sinnvoll.

Stadionzutritt: Einige wenige Fans beschwerten sich über die Wartezeiten am Eingang. Dennoch fassen die meisten Glubberer die Personenkontrollen als ein manchmal lästiges, aber notwendiges „Übel“ auf.

Tabakgenuss: Ganz vereinzelt sprachen sich Fans für ein komplett rauchfreies Stadion aus.

Ein weiterer Punkt, der unserer Umfrage zufolge von den Stadionbesuchern sehr kritisch gesehen wird, ist die Beschallung im Stadion. Unserem subjektiven Empfinden nach hat der Verein bzw. der Medienpartner Radio Gong die bisher übliche Praxis während der Rückrunde bereits geändert, sodass die Beschallung nach einem Tor und vor allem nach Abpfiff erheblich leiser geworden ist. So kann sich die Stimmung in der Kurve besser entfalten und es konnten in jüngster Vergangenheit einige Siege in der Nordkurve angemessen gefeiert werden!
Viele äußerten sich auch zum Stadionsprecher Guido Seibelt. Kritikpunkte sind hier das „reinquatschen“ in die Vereinshymne sowie – am häufigsten genannt – der Spruch „Wir – sind der Club“. Viele sprechen sich dafür aus, dass der Dialog entweder anders aufgeteilt– konkret: Guido: „Wir sind“, Fans: „der Glubb“ – oder aber wieder durch das alte „Danke“ „Bitte“ ersetzt wird.

Als letztes in der Kategorie „Stadion“ soll auch die oft kritisierte Situation der Gästefans angesprochen werden: Nicht wenige sprachen sich ganz klar gegen Materialverbote und für gleiche Rechte auch für Gästefans aus. Stimmung sollte von beiden Seiten angeheizt werden; mit einer tristen Gästekurve ist niemandem geholfen.
In der Südkurve beheimatete Umfrageteilnehmer bemängelten, dass sie beim Betreten und Verlassen des Stadions in direkten Kontakt mit den Gästefans kämen. Dies sei nicht selten problematisch. Viele wünschen sich auch deshalb eine Zugangsmöglichkeit zu ihren Blöcken über die Haupttribüne. Wir werden die entsprechenden Umfragezettel dem Verein vorlegen und wir hoffen, dass die Situation bald verbessert werden kann.

Fanartikel / Merchandise:

An dritter Stelle befinden sich mit gut 15% der Negativmeinungen das Thema FCN-Fanartikel.

Kreativlosigkeit wird den Verantwortlichen hier vorgeworfen.

Auch die Fanshops schneiden nicht gut ab, da viele Artikel nicht auf Lager sind und man meistens drei, viermal hinmuss, damit man die gewünschte Ware kaufen kann. Ebenso wird die Aufteilung / das Ambiente der Shops bemängelt, der Laden in der Ludwigstraße wird oft als überladen bezeichnet, der am Valznerweiher als zu klein und nicht zeitgemäß.

Ein weiteres großes Manko ist die Verfügbarkeit der FCN-Fanartikel. Sieht man mal von Internet und Katalogbestellung ab, so hat man außerhalb der Fanshops (und vielleicht noch des Adidas Shops) ziemlich große Schwierigkeiten, an FCN-Fanartikel zu kommen. Exemplarisch hier ein Teil eines Beitrags, der die Kritikpunkte am Merchandising zusammenfasst:

Das meiste im Fanshop sieht nicht nur total überladen aus, sondern hat auch eine miese Qualität und ist trotz allem noch sehr teuer. Auf jedes T-Shirt muss scheinbar noch “Wir sind der Club” geklatscht werden, egal wie unpassend das auch ist. Das 110-Jahre-Shirt war bspw. nach zweimaligem Waschen schon ziemlich abgewaschen. Über die “Stadionknüller” braucht man gar nicht erst zu reden: „Schrott, den sonst kein Mensch kauft“ würde es wohl besser treffen, lediglich die reduzierten adidas-Artikel zu Saisonende sind gute Angebote. Häufig sind es auch Sachen, die überhaupt nicht tauglich sind, um sie nach dem Kauf mit ins Stadion zu nehmen, bspw. eine Hissfahne. Deshalb sollten diese Sachen auch am Spieltag in den beiden Fanshops zum gleichen Preis verkauft werden.
Außerdem sind die beiden Fanshops zu klein, Valznerweiher sowieso, aber auch in der Ludwigstraße muss man ständig ausweichen sobald 20 Leute im Laden sind. Im Übrigen sollte man auch außerhalb von Nürnberg deutlich mehr Fanartikel anbieten; unmöglich, dass in Würzburgs Sportläden und -abteilungen z.B. Trikots von der mexikanischen Nationalmannschaft hängen, man aber Glubbtrikots vergeblich sucht. Auch die Kartenvorverkaufsstellen sind zu wenig, einige fränkische Städte bleiben da bisher ungenutzt.

[Interneteintrag vom 10. April 2011]

Die Fanshops im Stadion sollten außerdem mit einem Kassensystem ausgestattet werden. Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Vergünstigungen für Mitglieder im Stadion nicht gelten können.

Verkehrsmittel:

Jeder zwanzigste Befragte beschwerte sich über die An- und Abreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Meist seien zu wenig Züge und Anschlusszüge vorhanden und das Gedränge vor und nach dem Spiel groß. Leider ist der Verein in diesem Punkt auf die Kooperationsbereitschaft und das Entgegenkommen der Deutschen Bahn AG angewiesen. Die Zusammenarbeit hat sich in den vergangenen Jahren – man denke an die Diskussionen, ob die aus Neumarkt kommende S3 am Frankenstadion hält – als äußerst schwierig erwiesen.

Darüber hinaus wird gefordert. den Zeitrahmen zu erweitern, in dem die Eintrittskarte als Fahrkarte genutzt werden kann. Viele Fans kommen von außerhalb und wollen den Tag in Nürnberg verbringen, reisen also schon früh an, gehen dann zum Beispiel noch etwas essen oder in den Tiergarten. Zu diesem Zeitpunkt ist es ihnen jedoch untersagt, die Eintrittskarte als Fahrkarte zu nutzen. Warum kann die Eintrittskarte nicht den kompletten Tag als Fahrkarte genutzt werden, warum nur bis drei Stunden vor dem Spiel?

Sponsoren:

Bezüglich des Sponsorings sprachen sich etwa gleich viele Befragte gegen den aktuellen gesponserten Stadionnamen und gegen Hauptsponsor Areva aus. Diese Punkte wurden jüngst in den Medien kontrovers diskutiert. So gab es bereits einen öffentlichen Diskussionsabend sowohl zum Thema Stadionnamen, an dem auch Martin Bader anwesend war, als auch zum Hauptsponsor. Darüber hinaus hat eine kleine Gruppe von Aktivisten vor Kurzem öffentlichkeitswirksam für die Beendigung des Engagements von Areva protestiert. Wir meinen also, dass diesem Themen auch ohne unser Zutun bereits genüg Aufmerksamkeit zukommt. den

Ordner:

Rund 5 % der Befragten kritisierten auch den oben ausgiebig gelobten Ordnungsdienst. Die Kritik bezieht sich meist auf die Wartezeiten bei den Körperkontrollen. Darüber hinaus sprechen sich viele auch für „Kurvenordner direkt aus der Kurve“ aus – ein Modell das in mehreren deutschen Stadien schon funktioniert und bei uns sicher auch möglich wäre.
Außerdem wird vereinzelt der „Aufmarsch“ der Ordner kurz vor Spielende im Innenraum des Stadions bemängelt. Wie gesagt, überwiegen aber die positiven Äußerungen bzgl. des Sicherheitspersonals deutlich.

Mitgliederzahlen:

Einige Befragte zeigten sich wegen der niedrigen Mitgliederzahlen des 1. FC Nürnberg besorgt. Es gingen beispielsweise Vorschläge ein, eine Mitgliedschaft in einem Fanclub mit einer Vereinsmitgliedschaft zu verbinden. Wie viele von Euch sicherlich schon gehört haben, hat der Verein auf diesen Punkt bereits reagiert und macht zur Zeit verstärkt auf sich und eine mögliche Mitgliedschaft aufmerksam.

Öffentlichkeitsarbeit:

Weiterhin wurde die Öffentlichkeitsarbeit und Außendarstellung des FCN, aber auch der Umgang der Medien mit dem FCN bemängelt. Besonders stark wurde der Bayerische Rundfunk kritisiert, der den Club nach Auffassung der Fans deutlich vernachlässigt. Es wurde begrüßt, dass Martin Bader sich in dieser Saison endlich einmal zur Wehr gesetzt hat! Dennoch wünschen sich die Fans mehr Engagement gegen solche Benachteiligungen und im Zweifelsfall auch einen Boykott der entsprechenden Sportsendung.

Zum Schluss:

Im Zuge der Umfrage erreichten uns zudem auch sehr viele persönliche Fragen, Anregungen, aber auch Schilderungen von Problemen und Missständen, für die wir uns ebenso recht herzlich bedanken möchten. Auch wenn es durch die Fülle der eingegangenen Meldungen etwas dauert, so wollen wir diese auch persönlich beantworten bzw. uns explizit mit den geschilderten Themen auseinandersetzen. Bitte seid – sofern ihr noch auf Nachricht wartet – nicht enttäuscht, diese wird jetzt, also nach der vorliegenden Auswertung des Gesamtergebnisses, zeitnahe erfolgen.

Falls Euch noch etwas auf der Seele brennt, könnt Ihr entweder über unsere Seite (www.clubmitglieder.com) Kontakt zu uns aufnehmen oder uns einfach im Stadion ansprechen. Vor und nach dem Spiel sind wir meist in der Nähe des Fanprojekt-Containers zu finden.

Die Fanumfrage wurde beendet

12. Apr. 2011

    von Stich

Wie angekündigt, haben wir heute unsere große Fanumfrage beendet.

Ein herzliches Dankeschön an all diejenigen, die sich beteiligt haben!

Natürlich wird es einige Zeit dauern, die vielen (hunderte!) Zuschriften auszuwerten, die wir von Euch via Internet oder im Stadion erhalten haben. Sobald wir erste Ergebnisse haben, werden wir sie an dieser Stelle veröffentlichen.

Sollte Euch unabhängig von der Umfrage ein Anliegen auf der Seele brennen, könnt Ihr uns dieses selbstverständlich auch weiterhin über das Kontaktformular mitteilen.

Was sich seit Oktober 2010 getan hat

04. Mrz. 2011

    von admin

Am 06.10.2010 ging ein Traum in Erfüllung: Mit der Wahl Ralf Peisls in den Aufsichtsrat des FCN erhielt das einfache Mitglied, der einfache Glubbfan endlich eine eigene Stimme im wichtigsten Gremium des Vereins. Dass ein solcher Posten Verantwortung und v. a. Arbeit mit sich bringt, war uns allen im Vorfeld klar. Dementsprechend versuchen wir, das Bündnis aktiver Clubmitglieder (ehemals AK Satzung; siehe Geschichte des BAC), Ralf nach Leibeskräften bei seiner Tätigkeit zu unterstützen und beizustehen. Konkret bedeutet dies u. a., dass sich unser Kreis einmal pro Monat – also ebenso oft wie der Aufsichtsrat selbst – trifft, um die Anliegen und Probleme, die an uns herangetragen werden, zu diskutieren.

Bereits im November konnten wir den ersten Erfolg feiern: Ausgehend von Ralfs Initiative beschloss der Verein, dass die diesjährige Jahreshaupt-versammlung nicht wie seit Jahren üblich zu abendlicher Zeit an einem Werktag, sondern stattdessen an einem Sonntag Nachmittag stattfinden wird (9. Okt. 2011). Somit können erstmals auch diejenigen Mitglieder, die nicht direkt aus Nürnberg und Umgebung kommen, ohne einen Tag Urlaub nehmen zu müssen, teilnehmen.

Am 31.10.2010 war Ralf Peisl als einziges Mitglied des Aufsichtsrats bei der Jahreshauptversammlung des Fanverbands zugegen, um sich kurz vorzustellen. Sein Grußwort half, Berührungsängste abzubauen. Darüber hinaus fand am 25.02.2011 eine Vorstellung von BAC auf der Bezirksversammlung vom Bezirk 7 statt.

Noch im Herbst des vergangenen Jahres richtete BAC die Homepage www.clubmitglieder.com ein. Sie soll einerseits allen Interessierten über die Arbeit von Ralf und BAC berichten, wobei er selbstverständlich aufgrund seiner Verschwiegenheitsverpflichtung keine Interna aus dem Aufsichtsrat weitergeben darf – auch nicht an BAC. Andererseits stellt die Homepage eine Plattform dar, über die alle Clubfans die Möglichkeit haben, Probleme und Anliegen an Ralf heranzutragen. Inzwischen sind wir auch über Facebook zu erreichen.

Seit der Freischaltung unserer Internetseite gingen diverse Anfragen von Fans ein, die größtenteils momentan in Bearbeitung sind. So beklagte sich beispielsweise ein Fan über die unsinnige Hinterlegungsgebühr, die der 1.FCN bei Heim- und Auswärtskarten berechnet. Von anderer Seite wurde uns über einen neueingezogenen Zaun im Stadion berichtet, der aufgrund seines Standorts ein regelrechtes Sicherheitsrisiko darstellt. Aber hierzu mehr in den kommenden Wochen. Anfragen können je nach Art des Anliegens auch mal länger in Bearbeitung sein, da mitunter verschiedene Absprachen nötig sind, um etwas zu erreichen, und es teilweise auch der Kontrolle bedarf, ob die Änderung wirklich umgesetzt wurde.

Seit Anfang März 2011 ist BAC stolzer Besitzer eines eigenen Banners, um auch im Stadion Flagge zu zeigen. Um mehr Fans zu erreichen, läuft vom 05.03. bis 10.04.2011 eine Fanumfrage, über die durch eine Flyeraktion beim Heimspiel am 05.03.2011 gegen St. Pauli informiert wird.